Dienstag, 18. April 2017

Erste Dressurpferdeprüfung der Klasse A mit Loana


Am 15.04.2017 war es soweit.
Ich startete mit Loana in unserer ersten Dressurpferdeprüfung der Klasse A.

Die Ausgangssituation war mehr als bescheiden, weil sie sich am Mittwoch auf der Koppel verletzte und das Bein leicht angeschwollen war. Am Donnerstag bewegte ich Sie dann vorsichtig. Am nächsten Tag, Freitag, hatten wir noch einmal eine letzte Trainingsstunde vor unserem Turnier.
Das war auch der Tag, an dem wir herausfanden, wie man bei ihr ein wenig Tritte verlängern herauskitzeln kann.

Auf dem Turnier angekommen, lief alles sehr entspannt. Sie war zwar ziemlich aufgeregt von der Fahrt, beruhigte sich aber schnell wieder.
Ohne abzulongieren, schwang ich mich auf den Sattel. Die 30 min vor Prüfungsbeginn nutze ich, um mit ihr einmal um das Viereck zu laufen. Sichtlich gespannt und ein wenig ängstlich schaute sich Loana alles an.
Sie war an dem Tag eigentlich gut drauf. Nur das angaloppieren wollte irgendwie nicht so recht klappen. Das übten wir dann noch ein paar Mal.

Was mir nach 30 min bewusst wurde: Das Abreiten war für sie viel zu lang - diese Erfahrung musste ich jetzt auch mal machen 😖.

Etwas müde ging es dann in die Prüfung. Vor dem weißen Viereck hatte sie tierischen Respekt und blieb da lieber etwas auf Abstand.
Ich war zugegeben ganz schön aufgeregt. Schließlich starteten wir in einer Prüfung, in der viele Berufsreiter mitreiten und auch das entsprechende Pferdematerial haben. Trotz allem wollte ich mir aber die Erfahrung nicht nehmen lassen, eine solche Prüfung auch einmal selbst zu reiten - wenn ich schon ein entsprechend junges Pferd dazu habe :)

Die Prüfung selbst:
Sie war dann doch noch etwas guckig und leider auch schon etwas matt. Die nette Dame, die uns vorgelesen hat, fand Loana allerdings schon etwas gruselig *lach* Trotzdem absolvierte sie alle Lektionen tapfer. Beim zweiten Tritte verlängern wollte sie dann lieber doch angaloppieren. Das haben wir aber wie schon beschreiben, einfach noch viel zu wenig geübt.
Das Angaloppieren klappte zumindest besser als auf dem Abreiteplatz, war aber auch etwas zäh.
Nichtsdestotrotz bin ich mit ihrer Vorstellung mehr als zufrieden. Sie hat wirklich alles für mich gegeben, obwohl sie schon sooo müde war, die kleine Maus.

Ich fühle mich mehr als fair bewertet.
Es gab an diesem Tag einfach ein paar Kracher, die sich die Schleifen wirklich verdient hatten.


Wie unsere Vorstellung ausgesehen hat, sowie das Protokoll dazu, seht ihr in Video darunter.



Trab (Takt, Losgelassenheit, Schwung, Rückentätigkeit, Raumgriff) 
AT geregelt, fleißig, jedoch mehr durchschwingen lassen,
TV mit wenig Ausdruck & Schub aus der HH

Schritt (Takt, Fleiß, Raumgriff, losgelassenes Schreiten)
noch geregelt, mit Übertritt

Galopp (Takt, Losgelassenheit, Gleichgewicht, Schwung, Raumgriff, Bergauftendenz)
mehr Bergauf & mit mehr Durchsprung, mit wenig Bodengewinn

Durchlässigkeit (Losgelassenheit, Anlehnung, beginnende Geraderichtung, Gehorsam)
Korrektes Halten, noch sehr mühsame Annahme der Hilfe,
TV gal. an, mehr Dehnungsh. erwünscht

Gesamteindruck (Perspektive als Dressurpferd; Ausbildungsstand auf Basis der Skala der Ausbildung)
Ein schon recht Lektionss. Pferd mit gl. Anl. jedoch mit wenig Durchsprung & Schwung im Trab.
Schritt Takt sollte verbessert werden.

Note
6,7
Richterin: Klostermann


The formular for success is simple:
Practice and concentration
then
more practice an more concentration
(Babe Didrikson Zaharias)

Freitag, 3. März 2017

Grundlektionen der Bodenarbeit mit Loana und Anja Rudolf



Klein Loana entwickelt sich wirklich gut.

Dennoch wird hatte ich das Gefühl, dass es Zeit war. für einige Grundlektionen in der Bodenarbeit. Sie ist mit ihren 5 Jahren nun auch definitiv kein Baby mehr sondern ein Teenager 😉

Und der wir langsam auch etwas aufmüpfig *lach*

Deshalb hatten wir am Freitag einen Termin mit Anja Rudolf.


In dieser Unterrichtseinheit haben wir erst einmal an der Basis gearbeitet. Nämlich dem korrekten Führen und stehenbleiben.
Gar nicht so einfach aber nach ein paar mal üben hatte die kleine Maus es auch verstanden.

Unser Problem:
Loana lässt mich keinen Raum. Den beansprucht sie für sich 😉
Es galt nun, sich diesen Raum "zurückzuerobern".
Auch hat sie immer wieder beim stehenbleiben ihren Kopf zu mir gedreht und mich ab und zu versucht zu schubsen.
Anja hat uns gezeigt, wie man zwar liebevoll aber bestimmt ihren Kopf immer wieder wegschieben kann um mir meinen Raum zu nehmen.


Die Führposition:

In diesem Bild ideal gezeigt.
Das Führseil hängt durch und erzeugt keine Spannung. Das Pferd läuft im gleichen Tempo mit.

Hatte ich das Gefühl, dass ich sie hinter mir herziehen muss, kam von hinten ein kleiner Impuls mit der Gerte. Wurde sie zu schnell und wollte mich überholen hob ich etwas die Hand. Half das nicht hob ich die Gerte hoch um sie so vorne zu begrenzen.
Die Führposition


Die Hinterhand kontrollieren

Gefiel ihr so gar nicht.
In dieser Übung ging es darum, dass sie, sobald man auf die Hinterhand blickt, mit dieser weicht. Und zwar ohne nach vorne zu laufen/auszubrechen.
Einfach nur mit dem Po ein Stück zur Seite :)
Das klang einfacher als gedacht.
Zudem wollte sie das partout nicht mit dieser fremden Frau machen. Die fand sie doof. Wollte ja schließlich auch mal was von ihr und setzte dies durch.
Für die schon recht selbstbewusste Maus ging das in ihren Augen gar nicht.
Der manchmal hilfesuchende Blick zu mir war schon etwas Herzzerreißend, muss ich zugeben.
Aber wenn sie das jetzt nicht lernt, wird sie mir auch dauernd auf der Nase herumtanzen. Und das möchte ich auch nicht ;)


Hier noch einmal mit mir. 



Fazit der Stunde

Ich muss noch bestimmter werden und darf nicht so zögerlich sein, wenn ich etwas von ihr möchte.
Wir sind gerade in einer Phase, in er sie probiert sich auch einmal durchzusetzen. 
Hier gilt es weiter dran bleiben.

Das Training mit Anja Rudolf werden wir sicherlich noch wiederholen 😊


Erlaube deinem Pferd Fehler zu machen
Buck Bannaman

Donnerstag, 16. Februar 2017

5 Gründe, warum man im Stall nicht auf den Frühling warten sollte




Dir geht die Kälte richtig auf den Keks?
Du sehnst dir endlich den Frühling herbei?
Hier sind 5 Gründe, warum du diesen Wunsch noch einmal genau überdenken solltest...


Frühling im Stall - lohnt es sich auf ihn zu warten?

1. Haarverlust

Frühling im Stall. Das ist der Augenblick, wo beim Putzen jeder um sich herum einen kleinen oder großen Teppich aus Fellhaaren vorfindet.
Oft genug, um daraus einen eigenen Pullover stricken zu können!
Während dein Pferd seine Haare verliert, gehen diese wie von Geisterhand auf dich über. Und deine Kleidung. Und in dein Auto. Und in der Hälfte deiner Sachen in deinem Haus oder deiner Wohnung.


2. Energieüberschuss

Wenn du gedacht hast, dass dein Pferd im Winter ganz schön "Knackig" war, was wirst du dann sagen, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen hervorkommen?
Bis ihr zu Eurer sommerlichen Hochform zurückkommt, können Euch ein paar sehr fröhliche Trainingseinheiten bevorstehen!



3. Ständig wechselndes Wetter

Egal was ihr macht. Entweder ihr seid zu leicht angezogen und friert oder schwitzt Euch zu Tode!
Zu keinem Zeitpunkt stellt sich der Reiter so oft die Frage: Was ziehe ich an?!
Welche Decke ziehe ich meinem Pferd an? 50g, 100g, 150g?!
Du planst einen Ausritt und bei der Ankunft im Stall fängt es an, in Strömen zu regnen. Also doch Halle *grrr*.
Die ersten Frühlingstage sind in dieser Hinsicht gnadenlos.
Aber der Regenguss kann dich auch beim schönsten Ausritt treffen! Zudem gibt es ständig wechselnde Bodenbedingungen. Mal ist es trocken, dann wieder so nass und rutschig, dass einige Strecken gar nicht bereitbar sind.

4. Matsch, Matsch, Matsch

Wenn das Eis und der Schnee schmelzen, bleibt nur noch eines: der Matsch.
Nicht selten bleiben Pferde im Schlamm hängen, zerren sich etwas oder verlieren ihre Eisen.
Sauberkeit ist in dieser Phase ein Fremdwort.
Die Schuhe und Pferdebeine sind voller Matsch.
Strahlfäule und Mauke lassen herzlich grüßen.
Der Weg in den Stall wird zum reinsten Abenteuer. Man rutsch förmlich dort hin und hofft, nicht irgendwo unterwegs stecken zu bleiben!
Dieser Dreck ist unerbittlich und hartnäckig.
Dein Auto sieht aus, als hättest du einen Geländewagen und auch der Matsch an deinen Schuhen möchte alles andere als sich entfernen lassen.
Vermisst du das denn wirklich?

5. Das anfliegende Problem

Zugegeben ist man die ersten Wochen des Frühlings davon befreit, aber bald darauf sind sie da: Fliegen, Schnaken, Mücken. Jegliche fliegende Insekten, die dazu führen, dass der Sommer ist Stall gar nicht mehr so schön wird, wie man es sich erträumt hat.
Oft genug schaut man sich Sommerbilder an und läuft Gefahr durch diese das Ungeziefer zu vergessen.
Der Frühling ist unter diesem Gesichtpunkt besser. Aber lügen wir uns doch nicht vor - die ersten Anzeichen des anfliegenden Problems sind jetzt schon zu erkennen.
Ja, genau das ist der Charme des Frühlings! 😉



Mittwoch, 8. Februar 2017

Namensänderung?! So funktioniert's


Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meiner kleinen Maus Loana einen neuen Turniernamen zu geben.

Ihr Ursprungsname war Neuschloß Loana. Wobei das Wort "Neuschloß" die Züchterbezeichnung darstellte.

Wie ist das denn nun, wenn man die Züchterbezeichnung weglassen möchte?!

Ein kurzer Anruf bei der FN löste diese Frage.
Würde ich das Wort "Neuschloß" entfernen lassen, würde dies nicht kosten. Dafür hätte Sie dann am Ende des Namens eine Nummer. Höchstwahrscheinlich auch noch die 13.
Eine Zahl hinter ihrem Namen wollte ich allerdings nicht.

Nachdem der Entschluss der Namensänderung fest stand, galt es, sich einen neuen Namen zu überlegen.

Es sollte etwas sein, dass man gut aussprechen und sich dabei nicht versprechen konnte. Wie beispielsweise eine Alliteration.
Mit Barbapapa klappt das z.B. auf den Turnieren nicht ganz so gut.
Wer ab und an unsere Videos verfolgt, wird sich beim Aufruf des Namens das ein oder andere Mal auch schon gewundert haben 😏.

Nach vielen Vorschlägen fiel der Entschluss auf "Lady Loana".

Kurz und knapp. Von jedem gut auszusprechen. Den Praxistest auf dem Turnier muss der Name allerdings noch bestehen 😉.







Mittwoch, 25. Januar 2017

Du planst einen Pferdekauf?! Diese 5 Fehler solltest du auf keinen Fall machen

meinpferdbarbapapa.blogspot.com

Ein jeder Reiter hat sich im Laufe seiner Laufbahn einmal mit dem Gedanken beschäftigt, ein eigenes Pferd zu besitzen.

Aber an was sollte man denken um den Kauf danach nicht vielleicht doch zu bereuen?

Hier sind die fünf häufigsten Fehler die Du beim Pferdekauf auf jeden Fall vermeiden solltest